
Tattooentfernung mit neuester Laser Technologie:
Die Laserentfernung ist ein schonendes Verfahren, bei dem die Haut selektiv mit Laserlicht bestrahlt wird (die Wellenlänge beträgt hierbei 694 nm, rot).
Beim TL1 beträgt die voreingestellte Wellenlänge 1064 nm, was ideal zum Entfernen von kalten Farben ist (z.B. dunkelblau und schwarz). Durch das Aufschrauben eines KTP-Konverters wird eine genaue Halbierung der Wellenlänge auf 532 nm erreicht, die optimal zur Entfernung warmer Farben (z.B. rot oder braun) geeignet ist. Dabei wird das Farbpigment durch das Laserlicht erhitzt, so dass die Zelle mit Farbpigmenten in der Haut zerstört wird. Durch kurze Lichtimpulse wird also erreicht, dass im Gewebeverband der Lederhaut eine Art "Sprengeffekt" entsteht und die zu entfernenden Pigmente teilweise zerkleinert werden.
Nach der Sitzung bildet sich eine oberflächliche Kruste, die anschließend nach 1-2 Monaten von selbst abfällt. Die kleineren Bruchstücke sind ebenfalls durch das Lymphsystem abbaubar.
Mit dieser Methode sind sowohl "Laientattoos", als auch Profitätowierungen behandelbar. Bei Profitätowierungen sollte man im Einzelfall mit ungefähr 8 -12 Behandlungen rechnen (bei Laientattoos sind ca. 3 -5 Behandlungen notwendig).
Um eine Tätowierung entfernen zu können, müssen verschiedene Faktoren beachtet werden: die Pigmentfarbe der Tätowierung, Hauttyp, Tiefe des Pigmenteintrags (Dermis, Epidermis), Lokalisation der Tätowierung (Rücken, Bein, Oberarm usw.) und die Größe des zu entfernenden Tattoos. Die Sitzungszeit hängt von der Größe einer Tätowierung ab.
Durch die Absorption erzeugen die einzelnen Lichtimpulse einen kurzen Schmerz, was mit einem kleinen Nadelstich vergleichbar ist. Es muss darauf hingewiesen werden, dass die Behandlung bei rund einem Drittel der "Patienten" Narben hinterlassen kann. Außerdem sind insbesondere gelbe, blaue und grüne Tätowierungen, Profitätowierungen und übertätowierte Tattoos schwierig zu entfernen.
Vor der Behandlung
Eine intensive Beratung ist unerlässlich!!! Deshalb sollte man sich vor der Entfernung sehr genau über die Risiken und Nebenwirkungen der Behandlung beraten lassen, um unerwünschte Ergebnisse zu vermeiden.
Da der Körper Farbstoffpigmente abtransportieren und abbauen muss, können in Einzelfällen allergische Reaktionen auftreten. Deshalb muss vor der Laserentfernung die Probebehandlung eines kleinen Areals erfolgen. Wenn keine unerwünschten Reaktionen auftreten, kann mit der Laserentfernung des Tattoos begonnen werden.
Nach der Behandlung
Direkt nach der Behandlung mit dem Laser ist die Haut gerötet. Die Entfernungsstelle kann innerhalb von zwei Tagen Juckreiz und/oder Brennen verursachen. Zur Linderung der Beschwerden empfehlen sich folgende Präparate gegen Entzündung: Panthenol, Bepanthen, Termocool-Gel. Auch kalte Kompressen sind empfehlenswert. Nach 1 -2 Tagen Bildet sich ein Hautschorf, der sich innerhalb von 1-2 Monaten ablöst. Die Tage nach der Behandlung sollte darauf geachtet werden, dass der Körper mit ausreichend Flüssigkeit versorgt wird. Nach der Abheilung muss schließlich festgestellt werden, ob eine erneute Behandlung notwendig ist.
Das Ergebnis
Es muss darauf hingewiesen werden, dass eine vollständige Entfernung der Pigmentstoffe nicht erfolgen kann. Auch ist die Haut nach der Entfernung nicht so glatt, wie nach der Tätowierung. Es sei nochmals darauf hingewiesen, dass eine Narbenbildung bei einem Drittel der "Patienten" auftritt.